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bitte helfen sie uns! wer kennt Denny Bernd Neumann


foto Denny Neumann

Welcher ehemaliger Königsheider oder Erzieher kennt Denny Bernd Neumann, geboren am 24.Oktober 1968 in Berlin Köpenick.

Denny war in der Zeit vom April 1979  bis zum 16.August 1979 im damaligen Heimkombinat A.S.Makarenko / Haus IV (3.Klasse) und ist auf einer Gruppenfahrt vom sächsischen Weinböhla nach Dresden angeblich tödlich verunglückt.
Die Umstände seines Todes, während dieser Zugfahrt sind schleierhaft und seinen Eltern niemals mitgeteilt worden.
Verschiedene Ereignisse nach dem angeblichen Zugunfall lassen jedoch Zweifel an dem geschilderten Hergang aufkommen.

  1. den Eltern wurden keinerlei Untersuchungsergebnisse des Unfallherganges mitgeteilt, 
    in dem z.B. für den Transport verantwortliche Personen nach den Geschehnissen im Zug befragt wurden, bzw. für die Verletzung ihrer Aufsichtspflicht zur Verantwortung gezogen worden
  2. ohne Wissen und Zustimmung der Eltern wurden die sterblichen Überreste von Denny in Dresden eingeäschert. Dieser Umstand wurde dem Vater erst mitgeteilt,als er eine Forderung aufstellte den Jungen noch einmal sehen zu können.
  3. Gab es eine Trauerfeier in Berlin Baumschulenweg ( Krematorium) zu der die
    die Eltern durch das zuständige Jugendamt lediglich „ Geladen „ wurden. Sie hatten den Eindruck, dass sie Zuschauer einer Inszenierung waren.Alle anderen in Schwarz gekleideten Damen und Herren waren ihnen nicht bekannt.
    Alle anderen in Schwarz gekleideten Damen und Herren waren ihnen nicht bekannt.
  4. Forderte die Mutter vom zuständigen Jugendamt die Sterbeurkunde. Diese wurde ihr zunächst verweigert. Erst auf das vehemente Bestehen auf die Herausgabe dieses Dokuments wurde ihr diese Urkunde erst nach Tagen zugesandt
    (mit falschen Sterbedatum!!)
    Stutzig macht in diesem Zusammenhang der Vermerk auf der Rückseite dieser                  Urkunde:   
    Nur für den Dienstgebrauch“  Welche Personen durften dienstlich mit diesem Vorgang umgehen? Vielleicht kann sich die ehemalige Leiterin des Referates Jugendhilfe – Heimerziehung in Berlin-Köpenick (Fr. Hetz) daran erinnern? Oder die Dame von der Mütterberatung ,Frau Taubert, die bereits einen Tag nach der Geburt Von Denny am Bett der Mutter stand und ihr die Adoption, ihres gerade erst geborenen Sohnes Denny, wärmstens an Herz legte und im Nachhinein immer wieder dieses Ansinnen an die junge Mutterrichtete. Warum eigentlich?

Das sind viele Fragen, deren Lösung für die zurückgebliebenen Eltern von großem
Interesse sind.
Denny wurde nur 10 Jahre alt und noch heute sitzt der Schmerz um den Tod ihres Sohnes  Denny und die Umstände, die zu seinem Tode führten, sehr tief.

Mit ausdrücklicher Genehmigung seitens der Eltern von Denny

=DLSSBN=

03.Januar 07

Neuigkeiten im Fall Denny Neumann. 

Gruppenmitglieder haben sich jetzt gemeldet, diese waren bei der besagten Zugfahrt mit dabei!

Sie berichteten, dass die Erzieherin, die für diese Gruppe verantwortlich war,  während dieser Zugfahrt geschlafen hat. Der Name der Erzieherin ist bekannt! Sie soll sogar heute noch im Dienst sein! Mehr Dazu später!

07.Januar 07

im Forum auf ehemalige-koenigsheider.com, schrieb helga neumann [die Mutter von Denny Neumann]

heute möchte ich mich nach langer zeit wider melden.in der zeit die inzwischen vergangen ist ist sehr viel für mich persönlich passiert. ich hatte auch schwierigkeiten die wahrheit über meinen geliebten sohn zu verkraften und zu verdauen.glauben sie mir es fällt mir immer noch sehr schwer das zu begreifen das mein sohn nun doch tot sein soll.es sollte sich so herrausstellen das ja mein sohn an seinen tötlichen unfall selber die schuld trifft.jedenfalls kann man das aus den schriftlichen aussagen erlesen.leider ist mir der name dieser person die daran schuld ist nicht bekannt, da in den ämtern ja alles unter dem siegel der verschwiegenheit behandelt wird.aber nichts desto trotz hätte ich dieser person gerne mal persönlich in die augen geschaut und sie gefragt wie sie mit den gewissen leben kann,ein menschenleben auf dem gewissen zu haben,ohne jemals zur verantwotung gezogen worden zu sein.aber in der ehemaligen ddr wurden ja solche dinge sehr gern untern tisch fallen gelassen.aber wehe die eltern hätten sich nicht nach der norm der ddr gehalten dann wurden einen schon mal ganz schnell das kind entzogen.vorallen wenn man das kind unter fadenscheinigen gründen wegnehmen will.da gab es in der ddr immer schnell einen grund.das können sie mir glauben.es gab bestimmt auch damals eltern wo es die kinder nicht gut hatten, aber es gab auch eltern denen es nicht vergönnt war ihr kind groß zu ziehen.jedenfalls habe ich das nicht gewollt das mein kind in einer angeblichen geschützten umgebung aufwächst und dann zu tode kommt.da stimmte doch das ganze system nicht.ich hätte auch sehr gerne mehr über meinen sohn erfahren aber außer ein paar zettel und eine foto das ich nur als kopie erhielt,weil das original muß in amtsstuben verstauben,bleibt mir nur der schmerz das mein kind in meiner erinnerung weiterlebt.
am.das merkwürdige an der ganzen geschichte ist:es war alles nur unglückliche umstände und zufälle.so wurde es mir von einer gewissen person gesagt die ich durch zufall vor weihnachten traf,und die über meinen sohn denny bestens bescheid wusste.ich danke für euer interresse an mein schicksal und verbleibe eure helga neumann.

Liebe Freunde unserer Homepage,

ihr, die uns bereits seit 2 Jahren die Treue gehalten habt und uns dennoch vielfach im Verborgenen gewesen seid, wollen wir herzlich grüssen.
Jetzt sind wir bereits 2 Jahre im Netz mit unserer Homepage  www.ehemalige-koenigsheider.com  und haben uns trotz böser Beschimpfungen, zu einer Zeit, als wir noch nicht einmal im Netz waren, gut aufstellen können. Die Zugriffszahlen beweisen dieses sehr anschaulich.
Wir wollten von Anbeginn keine „Tränendrüsenhomepage“ sein, wie uns das in einigen Kritiken vorgeworfen wurde. Nein, wir wollten und wollen das Sprachrohr derjenigen sein, die im Kinderheim in der Königsheide ihre Kindheit und großeTeile ihrer Jugend verbracht haben.


Dabei ist es und völlig egal wie der Einzelne seine sehr subjektiven Erinnerung verarbeitet hat oder auch noch nicht. Wir wollen nicht verschweigen, dass es viele Königsheider gibt, die überhaupt nicht mehr an das Gewesene zurückdenken wollen. Das ist nun mal so und muss respektiert werden. Es ist, das muss man sich eingestehen, nicht leicht den Grat zwischen Guten und schlechten Erinnerungen Einzelner zu finden.
Eine Gemeinsamkeit aller gibt es allerdings. Wir waren alle für eine kurze oder längere Zeit an diesem Ort. Wir alle hatten die verschiedensten Gründe dort zu sein. Unter uns spielten diese Gründe überhaupt keine Rolle. Wir waren untereinander Kameraden, die wie alle anderen Kinder auch mit den täglichen Ereignissen leben mussten. Allerdings mit einem erheblichen Unterschied. Wir waren in einem Heim!
Trotz allen Vergessens- wir waren fast wie Geschwister untereinander. So kommt die Erinnerung daran, wie sich die Älteren liebevoll um die Kleinsten kümmerten und ihnen Beistand gaben.


Viele Beiträge befassten sich damit wie man das Leben in dem größten Heim der ehemaligen DDR im Internet darstellen könnte. Ihr könnt glauben, dass wir daran ständig gearbeitet haben und müssen konstatieren, dass es eine riesige Aufgabe ist das damalige Heimleben darzustellen. Zu unterschiedlich sind die Wunden und Auffassungen Einzelner.
Um es ehrlich zu sagen, wir wollten anfänglich eben nur das Bild „Kinderheim in der Königsheide“ darstellen. So ganz ohne Probleme.
Sehr schnell drangen wir, dank der Hilfestellung von euch, tiefer in diese Problematik ein und erkannten die Vielschichtigkeit des Lebens über die Zeit des Bestehens dieses Heimes.
Wir waren entsetzt, wie Menschen am Schreibtisch über das Schicksal sehr junger Menschen entschieden haben und sich damit den Betroffenen Entwicklungsrichtungen auftaten, die sie sich nicht gewünscht haben.


Erfahren haben wir, dass in der Königsheide mit sehr unterschiedlichen Maßen gemessen wurde. So berichten die ersten Bewohner, die 1953-ca. 1955 dort waren fast nur Gutes über das Leben dort. Sie lebten dort fast wie in dem damals allseits bekannten Buch „ Timur und sein Trupp“
Es ist bekannt, dass diese so genannten älteren Jahrgänge sehr hofiert wurden, was die jährlichen Einladungen und Sonderförderungen bewiesen.
Die Generation danach erlebte keine Pfadfinderübungen mehr. Hier gab es den rauen Heimalltag, dem kein Heimkind ausweichen könnte. Das bedeutete Pionier zu sein, in die FDJ aufgenommen zu werden und sich als „ sozialistisches Staatskind „ mit steter Dankbarkeit gegenüber dem Staat zu zeigen. Kinder, die eine gewisse Penetranz an den Tag legten, galten als Außenseiter, nicht erziehbar und landeten nicht selten in einem der Spezialheime der DDR und im übelsten dann auch in einem der Jugendwerkhöfe.


Nicht zu vergessen sind die Jahre vor dem Bau der Mauer. Dabei sind die Kinder nicht zu vergessen, deren Eltern sich aus dem Staub gemacht haben und ihrer Kinder einfach vergessen haben mit zu nehmen. Wir wissen, dass dieses heute so nicht gern gesehen wird. Es ist ein Fakt, den es eben gab.
Einige Beiträge bezogen sich direkt auf die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher. Nicht zu vergessen, dass man die Spreu vom Weizen trennen muss. Eigentlich ist es doch völlig daneben einen Erzieher danach zu beurteilen, welche Weltanschauung er hat. Wir haben Erzieher kennen gelernt, die in der SED waren und dennoch ihr Herz den Kindern geschenkt haben. Über den Rest wollen wir an dieser Stelle nichts weiter verlauten lassen Heimerzieher zu sein ist eine Lebensaufgabe, die ohne Herz für die anvertrauten Zöglinge nicht funktioniert.
Ursula Burkowski möge uns zu unserem krassen Urteil zu ihrem Buch „ Weinen im Dunkeln“ verzeihen. Nach den vielen Berichten ehemaliger Königsheider haben wir unsere Betrachtungsweise dazu relativieren müssen. Vieles sehen wir jetzt auch mit den Augen von Ursula, wenn auch nicht alles.

So ist das eben.
In letzter Zeit haben wir uns intensiver mit der Betrachtungsweise einzelner ehemaligen Königsheider beschäftigt. Darunter auch die erste verfasste Heimchronik des Dieter E. . Wir meinen, dass es schon gut ist einiges schriftlich darzulegen. Es kann aber zu keinem Erfolg führen, wenn sich dieses Projekt lediglich mit den ersten 10 Jahren beschäftigt und die weiteren Jahre unberücksichtigt bleiben. Gerade aber die 70er und 80er Jahre zeigten einen enormen Wandel im Heimgeschehen. Dieser Wandel erinnert in keinem Fall an die noch friedliche Zeit der 50er Jahre. Wie aber will man diese Zeit einer kritischen Rezession unterziehen, wenn man in dieser Zeit das Heimgeschehen nicht miterlebt hat.


Herr E. verstieg sich sogar zu der Auffassung, dass einer der Leiter sogar ein „ Nestor“ der Heimpädagogik der DDR war.
Das finden wir zu hoch angesetzt, denn dieser Nestor müsste hervorstechende Leistungen aufzuweisen haben, die wir eigentlich nur bei einem der Leiter erkennen würden. Günter Riese ! Viele der Nachfolgejahrgänge kennen ihn nicht und haben nur etwas von ihm gehört.


Er wurde durch die verantwortlichen Staatsorgane geschatzt und es wurde im Praktizismus zum Vorwurf gemacht. Er war ein Erzieher ohne einen fachlichen Abschluss und dennoch sehr qualifiziert. Er hatte das Herz für Kinder. Seinen Titel als „ Verdienter Lehrer des Volkes „ hat er wahrlich verdient. Es war auch der erste im Leben der vergangenen DDR.
Natürlich kamen wir schnell die dunklen Seiten der Heimerziehung zu spüren und vor allem mit welcher Penetranz die damaligen Staatsorgane sogar Kinder in verordnete Strafen gegen ihre Eltern einbezogen wurden.


Wir erfuhren und wussten es bereits, dass Geschwister voneinander getrennt wurden und sich teilweise bis zum heutigen Tag noch nicht finden konnten. Auch mit welchen Methoden und Akuratess Kinder zwangsadoptiert wurden. Kann man sich das Leid der Menschen vorstellen, die noch heute, teilweise im betagten Alter, alles über sich selbst und die Familie wissen wollen? Es ist schrecklich das mit anzusehen.
Deshalb hatten wir uns entschlossen dem reg. Bürgermeister der Stadt Berlin einen Brief zu schreiben um auf diese Misere aufmerksam zu machen.


Das Ergebnis brauchen wir nicht weiter zu umschreiben. Herrn W. gehen diese Probleme gelinde am „ A…“ vorbei. Ihm sind andere Dinge scheinbar wichtiger als das Schicksal der vielen Betroffenen, deren Bürgermeister er ja auch ist.
Die Eierei mit den angeblichen Laufzeiten, die bereits vorbei sind usw. haben sich auch als pure Ausrede erwiesen, da einige mit ihrem Lebensalter selbst diese Laufzeiten aus der ehemaligen DDR noch nicht überschritten haben.


Warum z.B. werden Stasi-Akten über Jahrzehnte weiter aufgehoben und Akten, an denen menschliche Schicksale hängen nicht? Wer ist für diese Skandal verantwortlich?
Zum anderen könnten die Meldeämter vielfache Hilfestellungen geben, die aber verstecken sich hinter dem Datenschutz.
Wir meinen, dass sich die Betroffenen zusammenschließen sollten und gemeinsam eine Petition an die europäische Menschenrechts richten, um auf diese skandalösen Zustände hinzuweisen.
Ihr seht also, wir müssen an der Homepage immer weiter feilen, sie verbessern. Unser Webmaster hilft uns dabei mit Rat und Tat. Auch dem Kalle wollen wir für seine Mitarbeit danken.
Mit der neuen Gestaltung der Homepage wollen wir das Objekt Königsheide in den Vordergrund schieben und die künstlerischen Details veröffentlichen. Sicherlich denkt auch ihr an die herrlichen Putzarbeiten über den Hauseingängen. Hier könnt ihr sie wieder sehen.

Hoffentlich haben wir das Interesse aller Ehemaligen an der Homepage geweckt. Wir stellen sie nach wie vor in den Dienst aller, die im Kinderheim Königsheide waren und das ohne jede Werbung und Kosten für den Einzelnen.

 

Euer
Peter

1. Verlauf unserer Aktionen

26.07.06
Heute haben wir einen Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin geschrieben! Hier haben wir allgm. Dinge zum Kinderheim Königsheide genannt Bzw. nachgefragt und das Thema Heimakten angesprochen. Wir warten jetzt auf eine Antwort. Bald erfolgt dazu ein Special.

...der Brief:

An den
Regierenden Bürgermeister von Berlin
Herrn K. Wowereit
Rotes Rathaus
Berlin Mitte

 

 

Betr. Ehemalige Kinder und Jugendliche des Kinderheims in der Königsheide

 

Sehr geehrter Herr Wowereit,

wir wenden uns mit diesem Schreiben an Sie, als obersten Vertreter und Vorgesetzten der Berliner Verwaltung ( Senat ), sowie als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Das ehemalige Kinderheim in der Königsheide, gelegen im Bezirk Treptow/Köpenick, OT Johannisthal, war seit seiner Gründung und Übergabe durch den Magistrat von Berlin  im Jahr 1953 das größte Kinderheim der ehemaligen DDR und wurde (erst nach der Wende ) in den 90 er Jahren geschlossen.
Seit Anbeginn bis zur Schließung des Heimes durch den Senat von Berlin, haben hier ca. 6000 Kinder und Jugendliche eine Wohnstatt gefunden und verbrachten dort teilweise ihre gesamte Kindheit.
Die Gründe für deren Aufnahme waren vielfältigster Art. In den ersten Jahren waren es Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern und Angehörige durch die Einwirkungen des 2. Weltkrieges verloren hatten  und als Waisen zu Straßenkindern geworden waren.
In den Jahren danach haben die damals zuständigen  Referate Jugendhilfe/Heimerziehung der Stadtbezirke mehr und mehr Kinder und Jugendliche aus so genannten Problemfamilien
(Alkohol, Inhaftierungen, Verlassen der DDR in den Westen) dort eingewiesen. In nicht wenigen Fällen haben hier Kinder ihre gesamte Kindheit und sogar bis zum Erreichen der Volljährigkeit zubringen müssen.


Für diese Ehemaligen wurde durch eine Gruppe ehemaliger Königsheider eine Homepage geschaffen.   www.ehemalige-koenigsheider.com
Hier haben alle Ehemaligen die Möglichkeit ihre Erlebnisse im Heim und nach ihrer Entlassung darzulegen, ihre Kameraden und Freunde nach Jahrzehnten zu finden und vor allem Geschwister zu suchen, die durch diese ehemaligen Referate Jugendhilfe/Heimerziehung aus völlig unersichtlichen Gründen getrennt und sogar zur Adoption frei gegeben wurden. Aus heutiger Sicht sind diese Maßnahmen widerrechtlich geschehen und es muss die Aufgabe unseres Rechtsystems sein gegenüber den Betroffenen das Recht, welches durch Verfügungen der ehemaligen Staatsorgane verursacht wurde wieder herzustellen.
Leider müssen wir immer öfter davon erfahren, dass die zuständigen Dienststellen  Ihres Hauses und in den Bezirken den davon Betroffenen keinerlei Hilfe angedeihen lassen. Auf konkrete Nachfragen wird erklärt, dass man nicht wisse, wer in Ihrem Hause diese Unterlagen verwaltet. Mit dieser lakonischen Haltung öffentlich Bediensteter kann erteiltes Unrecht nicht zugunsten der Betroffenen  zufrieden stellend gelöst werden.
Wir wissen, dass der ehemalige Senator Thomas Krüger (SPD) mit seiner Weisung (Anfang der 90 er Jahre) diese Unterlagen unter Verschluss hielt und das Siegel der Verschwiegenheit darüber legte. Sie werden verstehen, dass wir dafür überhaupt kein Verständnis haben und sind an dem Grund für diese Maßnahme, die anscheinend immer noch gilt, sehr interessiert.
Wir meinen, wenn jeder Bürger unseres Landes  das Recht hat seine Stasi-Akten einzusehen, muss dieses auch  und erst Recht für die ehemaligen Kinder geschehen, die ohne ihr Zutun in den Heimen der DDR ihre Kindheit verbringen mussten. Zudem muss erwähnt werden, dass, von diesen damaligen Maßnahmen Betroffene über keinerlei Lobby verfügten, die ihnen zu ihrem Recht verhalfen.


Diese Kinder haben doch wohl auch das Recht zu wissen aus welchem Grund ihre Heimeinweisung erfolgte und warum ihre Geschwisterkinder von ihnen getrennt wurden. Wir wissen, dass es viele Ehemalige gibt, die noch heute fieberhaft ihre Geschwister und Verwandten suchen. Unvorstellbar ist der Gedanke daran, dass einige davon Kenntnis haben, dass ihre Geschwister zur Adoption frei gegeben wurden und sie bis zum heutigen Tage keine hilfreiche Unterstützung bei der Suche nach ihnen durch Senatsdienststellen erhalten. Es entsteht der Eindruck, dass es für diese Verhaltensweise Gründe geben muss. Dieses ist auch deshalb unvorstellbar, da Adoptionsmaßnahmen als eine Art Zwangsmaßnahmen gegen die betroffenen Eltern und deren Kinder verfügt wurden. Nach unserem heutigen und sogar damaligen Rechtsempfinden undenkbar.
Wir wenden uns an Sie in der Kenntnis, dass dieses Heim seit seiner Gründung vom damaligen Magistrat von Berlin personell und wirtschaftlich geleitet wurde und nach der Wende an diesem Sachverhalt bis zur Schließung des Heimes nichts geändert wurde.


So liegt in den Dienststellen des Senats die komplette Liste aller Eingänge der Kinder in dieses Heim. Hier ist der Aufnahmetag, der Grund der Einweisung und bisherige Wohnadresse vermerkt.
Im Kinderheim Königsheide befand sich auch die so genannte zentrale Adoptionsstelle[1] des Magistrats, deren Unterlagen sich auch beim Senat befinden. Diese Dienststelle erregte in den 70 er und 80 er Jahren die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit  und dies sogar International. Die DDR-Behörden bestritten vehement diese Tatsache, trotz besseren Wissens um diese Geschehnisse.
Es ist verständlich, dass betroffene Ehemalige intensiv nach ihren nächsten Angehörigen suchen und es im Allgemeininteresse unserer Gesellschaft sein muss hier Regelungen zu finden, die diesen Personenkreis intensiv bei dieser Suche Unterstützung angedeihen lassen. Die bisherige Praxis Ihrer Behörden ist hierbei kontraproduktiv!
Unsere o.e. Homepage die äußerst stark frequentiert und  ist Gegenstand von Studien inländischer und ausländischer Universitäten.


Als weiteres interessiert uns die Zukunft, dieses landschaftlich herrlich gelegenen Objektes mit seinen 5 großen Häusern, 2 Schulen, Turnhalle usw., welches seit Jahren nicht genutzt wird und dem Steuerzahler eine enorme Summe Geldes für deren Unterhaltung kostet. Soll dieses Objekt etwa zu Immobilienspekulationen genutzt werden? Wir hörten davon.
Warum kann man da nicht eine Internationale Begegnungsstätte für Jugendliche errichten? Oder für andere humane Zwecke nutzen? z.B. Kriegsflüchtlinge unterbringen?
Wir bitten Sie uns, insbesondere hinsichtlich der bevorstehenden Abgeordnetenhauswahlen von Berlin, um Ihre hilfreiche Unterstützung und wenn möglich um ein Gespräch mit Ihnen und Vertretern der AG „ Ehemalige-Königsheider".
Für die Minuten Ihrer Aufmerksamkeit danken wir Ihnen sehr herzlich und bitten Sie sich dieses Problems anzunehmen in Kenntnis davon, dass dieses Problem in dieser schnelllebigen Zeit  relativ wenig Beachtung findet. Jedoch geht es um ca. 6000 Menschen und deren Familien, die Aufklärung haben wollen. Wir wollen an dieser Stelle auch nicht verhehlen, dass wir zukünftig nichts unversucht lassen um denen Gerechtigkeit zukommen zu lassen, die bereits zur DDR-Zeiten und zum Teil auch noch heute mit ihrem Schicksal allein gelassen wurden.

Berlin, den 17.8.2006

 

In vorzüglicher Hochachtung
Grüssen wir Sie sehr herzlich

P. Both
www.ehemalige-koenigsheider.com

1 dem Autor dieses Briefes konkret bekannt

17.08.06 Wir bleiben dran!
Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin. Immer noch keine Antwort!!!

Wir haben uns mit unserem Anliegen (Heimakten usw.) an die BZ gewandt. Die BZ bringt dazu eine Extra- Seite in einer ihrer nächsten Ausgaben. (genau Info folgt!)
Die BZ hat sich ebenfalls an den Berliner Senat gewandt und erreicht, dass die Akten endlich freigegeben werden!

Liebe Freunde, bei Euch allen wollen wir uns über uns über die vielfältigen Reaktionen zu dem „BZ“- Artikel bedanken.
Einige Eurer Zuschriften haben uns sehr betroffen gemacht.
Letztendlich haben wir für alle, an dieser Problematik Interessierten, einen Erfolg zu verbuchen.
Bitte wendet Euch mit Euren Angaben zum Heimaufenthalt (von wann bis wann, Haus, Gruppe usw., Namen, Geb.-Datum, aus welchem  (ehemaligen) Stadtbezirk gekommen usw. usw.
Vor allem nennt uns Eure Erreichbarkeit. (alle Angaben zu Personen  werden von uns nicht veröffentlicht! Für die Veröffentlichung des von Euch geschrieben Textes setzen wir die Genehmigung von Euch voraus.
Bitte wartet nicht all zu lange auf Eure Informationen an uns, denn die Zeit arbeitet nicht unbedingt für die Klärung aller noch offenen Fragen.

Eure Redaktion grüßt Euch sehr herzlich
P.B.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kurz infos
Heimakten Einsicht:
bitte wendet euch an die Senatsverwaltung III F, Frau Herpich Behrens
Tel.: 030 - 9026- 5342

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