themen

ehKinderheim

 

 

Partner Seiten [Links]


denny-piranha.com

 

impressum

Infos hier

 

Member of =dlnet=

=DL= WEB

 

unser team

Infos hier

 

Kinderheim Daten & Fakten

Daten und Fakten zum Kinderheim Königsheide

  • Eröffnung
  • Heimleiter
  • Pressespiegel
  • Begriffe/Glossar

Am 30.11.1953
30. November offizielle Eröffnung der Kinderstadt durch den stellv. Oberbürgermeister Herbert Fechner.
Die ersten Kinder trafen Mitte Oktober aus dem Heim Siethen und am 24.10.1953 aus dem Heim Heiligenstadt ein.

Am 31.12.1953
haben insgesamt 134 Kinder die Kinderstadt Königsheide in Besitz genommen.
Bevor die ersten Kinder und Pädagogen in der Kinderstadt eintrafen mussten noch viele Unwegbarkeiten bei der Fertigstellung des Heimes ausgeräumt werden. Eigentlich sollte mit Beginn des Schuljahres das Heim fertig gestellt werden.
Paul Schikora dazu :
„ in der Zeit des Neubeginns und des Aufbaus einer so großen Erziehungs-rund Bildungsstätte fiel der

17.Juni 1953
mit einem Streik der Bauarbeiter und ihren Demonstrationen rund um den Alexanderplatz. Die Bauarbeiten in der Kinderstadt ruhten ca. 6 Wochen.“
Anfang Oktober waren die baulichen Arbeiten soweit, dass in Kürze die ersten Kinder in ihre neue Heimstadt einziehen konnten.

Paul Schikora dazu: „Die Fertigstellung der neuen Heimstadt in der Königsheide hatte durchaus sichtbare Fortschritte gemacht, wenn auch der Innenausbau und vor allen Dingen die Ausstattung mit dem notwendigen Mobiliar nur zögernd und schleppend vor sich ging. Die Zuliefererbetriebe für die Betten und Schränke ließen sich Zeit, sehr viel Zeit.Tropfen-beziehungsweise Schrank-und Bettweise wurde das so dringend benötigte Mobiliar ausgeliefert“.

Die volle Erreichung der Kapazität der insgesamt 600 Heimkinder zog sich fast über ein ganzes Jahr hin. Mit Beginn des Schuljahres1954/55 waren rund 500 Kinder in den 4 Wohnhäusern untergebracht.

diese webseite drucken

Direktoren des Kinderheimes in der Königsheide

Günter Riese                       
1953-1965
Dr. Graupner                       
1965-1972
Binder                                   
1972-1972
Ruth Dressler                       
1972-1975


Danach folgten in relativ kurzen Zeiträumen neue Leiter (ohne Angabe der Zeiten)

Autorin: Henni Türk schreibt anlässlich einer Leserzuschrift von Bert West aus London der als Gast des FDGB dem Kinderheim in der Königsheide besuchte in ihrem Artikel:

„Den bedauernswerten Kindern , die keine Eltern mehr haben oder um die sich weder Vater noch Mutter kümmern, ein glückliches Zuhause zu schaffen, ist das Ziel, das sich der Direktor des Kinderheims, der Verdiente Lehrer des Volkes, Günter Riese, gestellt hat. Seine ganze Persönlichkeit wird von wohltuender Ruhe, schlichter Freundlichkeit und tiefer Empfindsamkeit geprägt (...) Die Begeisterung (...) und Weisheit des reifen Mannes vereinen sich in seiner Persönlichkeit zu dem Pädagogen, der den ihm anvertrauten Kindern Vater, Bruder, Freund, Berater und Vorbild zugleich ist. Ich weiß nicht, was auf dem Besucher den stärksten Eindruck macht, die Unbefangenheit der Kinder ihm gegenüber oder die herzliche Zuneigung zu ihm. Als wir vertieft, zusammen durch den Park spazieren, unterbrachen die Kinder überall, wo wir hinkamen, freudig ihre Spiele, um auf uns zuzulaufen und ihm das zu erzählen, was sie gerade am meisten beschäftigte. Sie ergriffen seine Hände, ließen sie ungern wieder los und plauderten munter auf ihn ein. Eine Schar der jüngsten aber klammerte ihn fest, hing wie eine Traube an ihm und drückte voller Zuneigung die kleinen Gesichter gegen die langen Beine des Hochgewachsenen Mannes. Die großen Kinder beweisen ihre Anhänglichkeit auf eine andere Weise. Auch wenn sie schon das Verlassen haben (...), tauchen sie immer wieder auf, holen sich Ratschläge, vertrauen ihm Sorgen an und berichten von ihren Erfolgen. (...) Die demokratischen und humanistischen Erziehungsmethoden des Kinderheim Königsheide haben nicht nur bei  unserem Londoner Freund Bert West, sondern auch bei den Kollegen der britischen Gewerkschaftsdelegation einen starken Eindruck hinterlassen, die im September 1955 (...)das Heim besuchte. Dies trugen nach dem Besuch in das Gästebuch ein: „Wir haben Kinder gesehen, die sich zu beschäftigten wussten. Sie wurden gut umsorgt und waren sehr glücklich. Wir haben auch schöne Gebäude gesehen, die alles boten, was ein Kind zu seiner schulmäßigen Ausbildung benötigt und seiner sozialen braucht. Wir bewundern die Fähigkeiten und das Verständnis, das der Direktor und seine Mitarbeiter für die Kinder haben, (...)“. „
 

 

Berliner Lokalanzeiger      
                            
Am 09.12.1991 veröffentlichte der Berliner Lokalanzeiger in Vorankündigung einer
öffentlichen Lesung der Autorin Ursula Bukowski : „Weinen in der Dunkelheit“
„Alle  möglichen Menschen und Gruppen treten an die Öffentlichkeit – Heimkinder „schweigen“ sagt Uschi Burkowski (40) Der Grund: Die tief greifende Enttäuschung, die ihnen Erwachsene bereiteten Uschi Burkowski hat das Schweigen gebrochen. Ihr erstes Buch „Weinen in der Dunkelheit“ schildert ihre Jahre im Treptower Kinderheim Königsheide, das heute „Makarenko“ heißt, ihre autobiografische Romanfigur nennt sie Fanny(...) Schon als Zweijährige macht sie eine bittere Erfahrung: Die Mutter geht in den Westen – (...) Fanny kommt ins  Heim, in dem 600 andere Kinder leben – das größte Kinderheim  Europas. Hier bleibt Fanny bis 1967 (...) Im Haus an der Königsheide haben es der Königsheide nicht leicht: Die ständig wechselnden Erzieherinnen haben wenig Einfühlungsvermögen, es herrscht preußische Ordnung, zweifelhafte Strafen und Demütigungen sind an der Tagesordnung. (...) Auch wenn Uschi Burkowski das Heimleben als schwierig und oft schmerzhaft beschreibt, war es doch „normal“. „Das Heim empfanden wir nicht als Strafe, sondern als Zuhause“.“

 

Berliner Zeitung

In ihrer Ausgabe vom 27.12. 1991 schreibt die Zeitung unter der Überschrift

Im Waldidyll eine zweite Heimat gefunden:     

„ Königsheider“ wurden sie genannt, die 400 Kriegswaisen, die 1953 auf einem 12 Hektar großen Waldgebiet im Ortsteil Johannisthal ihr neues Zuhause bezogen Im „Kinderheim Makarenko in der Königsheide“ bilden die 200 Bewohner noch die kinderreichste Familie der Stadt. (... ) Fast zwei Drittel der heutigen „Königsheider“ sind mit Geschwistern zusammen. Die meisten sind Sonderschüler mit Lernbehinderungen, die in Absprache mit der Jugendhilfe und den Eltern hier im idyllischen Waldgebiet zunächst einen Schutzraum gefunden haben.(...) Von Jugendsenatsverwaltung und Erziehern wird derzeit auch ein neues Konzept diskutiert, wonach aus dem bisherigen Kinderheim allmählich ein Jugendhilfezentrum werden könnte. Achim Rebbig würde gern auch Kinder aus fremden Ländern aufnehmen. (...) Erfolgreicher Test dafür, so Heimdirektor Rebbig, sei ein mehrwöchiger Aufenthalt von 46 Kindern aus Tshernobyl in der Königsheide gewesen.“

Anna Seghers ...; antifaschistische Schriftstellerin, stand Anfang der 50er Jahre im
leisen Widerspruch zur gesellschaftlichen Entwicklung in der DDR.

Ch. Gotthilf Salzmann – 1744 – 1811; Pädagoge, gründete im Schnepfenthal eine Erziehungsanstalt, erzog nach damaligen fortschrittlichen bürgerlichen Grundsätzen. 

J. Heinrich Pestalozzi – 1744 – 1827 ; Schweizer  Pädagoge, strebte die harmonische Ausbildung aller Kinder einer Gesellschaft an, die allen wirtschaftliche Selbstständigkeit und sittliche Vervollkommnung ermöglicht, nahm sich besonders der Kinder der Ärmsten an

Anton S. Makarenko (1888–1939); sowjetischer Erzieher und Schriftsteller, erarbeitete theoretische Erkenntnisse besonders über Kollektiv – und Familienerziehung

Paul Schikora (1921) - Pädagoge und Autor „Erinnerungen eines Heimerziehers“ erschienen bei Frieling & Partner GmbH Berlin

Freie Deutsche Jugend (FDJ) eine in Deutschland gegründete Jugendorganisation (1946), in der Bundesrepublik Deutschland bis zur Gegenwart verboten.

Jugendwerkhöfe - staatliche Spezialheime zur Umerziehung schwererziehbarer und straffällig gewordener Jugendlicher

Jugendhilfe und Heimerziehung – örtliche Staatsorgane der DDR: verantwortlich für die Betreuung elternlose, Familiengelöster und Entwicklungsgefährdeter Kinder und Jugendlicher sowie zur Einweisung in die entsprechenden Kinder – und Spezialkinderheime und Jugendwerkhöfe
Anlage 2

 

 

 

 

 

 

fgg
 


Kurz infos
Heimakten Einsicht:
bitte wendet euch an die Senatsverwaltung III F, Frau Herpich Behrens
Tel.: 030 - 9026- 5342

gg

Webseite:
für die optimale Darstellung dieser Webseite benötigen Sie:

- Flash plugin
- Mozilla Firefox Browser

 

bhbg Heim ticker
+++++Sie kennen noch Daten & Fakten zum Kinderheim? Dann senden Sie uns diese bitte zu. Danke Ihr Team++++

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




=DL= STYLEBOOST
ehemalige-koenigsheider.Com © 2007 | made by BlueMMPR Denny B. |
Protectet by =DL= Member of =DL=Net / ? Info www.denny-piranha.com